Infolge der Ermordung mehrerer People of Color durch Polizist*innen Anfang 2020 in den USA sind rassistische Polizeigewalt und Forderungen nach Reform bzw. Rückbau der Polizei weltweit in den Fokus politischer und medialer Auseinandersetzungen gerückt. Klar wurde dabei einmal mehr: Für viele Menschen – People of Color, Queers, Drogennutzer*innen, Sexarbeiter*innen, Menschen ohne festen Wohnsitz und legalen Aufenthaltstitel, kriminalisierte oder von der Polizei traumatisierte Menschen – ist die Polizei eben nicht „Freund und Helfer“, sondern Quelle systematischer Diskriminierung und Gewalt. Wir wollen daher einen Blick auf Entstehung und Ideologie der Polizei werfen, verschiedene Stränge von Kritik an der Institution Polizei – historisch-antirassistisch, antipatriarchal, ideologiekritisch, antimilitaristisch, … – aufzeigen und uns grundlegender fragen, was für uns „Gewalt“, was „Sicherheit“ bedeutet.
Leider musste der Termin verschoben werden. Nähere Informationen zur Veranstaltungszeit finden sich in Kürze hier. Die aktuell angebenen Infos zu Datum, Zeit und Ort sind noch nicht fest.
Infos zu Barrieren & Zugängen
Der Workshop findet in der Oetinger Villa statt.
Der kürzeste Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln führt über die Buslinien H oder K und die Haltestelle „Am Karlshof“.
„Der Saal“, in dem der Workshop stattfindet, ist über eine Treppe zu erreichen. Einen Aufzug oder eine Rampe gibt es für die sieben Stufen nicht.
Der Weg zum Workshop wird vom Haupteingang aus visuell ausgeschildert sein. Es gibt leider kein Leitsystem für sehbehinderte Personen.
Sitzgelegenheiten in Form einzelner Stühle oder Sofas können im Workshop-Raum frei arrangiert werden.
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Es gibt leider keine Induktionsschleife oder mobile Systeme zur Tonübertragung auf Hörgeräte vor Ort.
Alle Toiletten sind Gender-neutral ausgeschildert und mit Hygieneprodukten ausgestattet.
Klassische Wickelmöglichkeiten gibt es nicht, wir finden ggf. aber eine Lösung in einem der Räume.
Menschliche oder technische Assistenz, die dir die Teilnahme ermöglicht oder erleichtert, ist uns sehr willkommen.
Melde dich gern vorab (anonym) per Mail an banden.bilden@systemli.org, falls du noch Unsicherheiten hast oder Unterstützung brauchst, um angenehm am Erste Hilfe Training teilnehmen zu können. Gern unterstützen wir dich nach unseren Möglichkeiten.
Falls du während der Veranstaltung einen Rückzugsraum brauchen könntest, komm gern auch schon vorab auf die Awareness-Personen zu. Es gibt verschiedene Optionen im Haus und wir können zusammen überlegen, welche am besten für dich passt.
Wir sind ab eine halbe Stunde vor Beginn im Saal erreichbar.
Melde dich auch im Laufe des Workshops oder im Anschluss gern jederzeit, wenn du Unterstützung von uns brauchst – ob praktisch oder emotional.